Heute möchten wir euch zwei Varianten der Buttonplates von Martin Ascher vorstellen. Wir haben hier die beiden Modelle C26L sowie C26S angeschaut, wobei letztere auch über das Clutchpaddle-System verfügt. Wer dieses System bislang nicht kennt, dem sei gesagt, dass man durch die angebotenen Buttonplates ein modulares System erhält um verschiedene Lenkräder beispielsweise auf seinem Direct Drive zu montieren.

Es ist somit keine teure Spezialanfertigung notwendig und auf der Produktseite sieht man jeweils, welche gängigen Lenkradmodelle passen. Für Exoten kann man eine Anfrage stellen um die Kompatibilität zu prüfen. Aber widmen wir uns nun den beiden Produkten.

Verpackung & Lieferumfang
Die Buttonplates werden jeweils in einem schlichten Karton geliefert und sind dort durch genügend Material gegen Beschädigungen geschützt. Um die Buttonplate an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen werden beispielsweise verschiedenfarbige Kappen sowie Buttonguards beigelegt. Die Buttonguards sind beispielsweise hilfreich für den Pit-Limiter um versehentliches aktivieren zu vermeiden.

Die Buttonplates im Detail und die Montage
Als Material wird hier Carbon als auch schwarz eloxiertes Aluminium verwendet. Dies sorgt für eine sehr hochwertige Haptik sowie Optik und hinterlässt ein gutes Gefühl. Die verbauten Ascher Shifter – welche eventuell dem ein oder anderen bekannt sind – haben einen spürbaren Schaltpunkt und sind ebenfalls aus Carbon gefertigt. Wenn einem der Mechanismus zu stark ist, kann man diesen mit schwächeren Magneten ausstatten. Es stehen verschiedene Shifter-Varianten zur Verfügung welche man nach eigenem Gusto auswählen kann. Wir haben uns in dem Fall für die GT1 sowie die asymetrischen GT-Paddles entschieden, da sonst die Clutchpaddles bei der C26S nicht passen würden.

Die Montage der beiden Buttonplates ging leicht von der Hand und besteht eigentlich nur aus dem verschrauben des Lenkrades an die Buttonplate sowie die Montage des Quick Releases an eben solche. Wir haben uns in dem Fall jeweils für den bekannten Buchfink Quick Release entschieden. Der Umbau ist in wenigen Minuten erledigt und auch von eher ungeübten Personen zu bewerkstelligen. Der Anschluss an den Rechner erfolgt per USB, was für uns auch einen kleinen Kritikpunkt darstellt. Hier hätten wir uns einen verriegelbaren Anschluss gewünscht um unabsichtliches Trennen der Geräte zu verhindern.

Wer sich das Kupplungssystem mal in der Praxis sehen möchte, kann dies in folgendem Video von Jimmy Broadbent machen:

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den beiden Buttonplates und können nur den USB-Anschluss als möglichen Kritikpunkt anführen. Das Preis-/Leistungsverhältnis muss jeder für sich selbst entscheiden, 559€ bzw 579€ werden fällig für die beiden Varianten. Die Variante mit den Kupplungspedals schlägt mit 719€ zu Buche. Wer noch weitere Informationen möchte, findet diese auf der offiziellen Website (C26L und C26S).

  • Preis-/Leistung
  • Verarbeitung
  • Lieferumfang
  • Inbetriebnahme / Einrichtung
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Kurzfassung

Wer gewillt ist den Preis zu zahlen, erhält mit beiden Buttonplates sehr hochwertige Produkte welche einfach und zuverlässig den Lenkradbau ermöglichen.
Lediglich der verbaute USB-Stecker ist für uns ein Kritikpunkt, da dieser sich im hitzigen Rennen leicht lösen kann.

Ansonsten ist die Lösung eine gute Variante um dem teuren Custombau zu entgehen und dennoch nicht auf fertige Lenkräder zurückgreifen zu müssen.