Am Samstag den 09. November um 17.00 Uhr geht es in die dritte Runde der DGFX Endurance Serie. GSR ist auf dem Belle Isle Raceway, Detroit wieder mit 2 Teams am Start: Marcel Egbers und Stefan Schukowski treten in der LMP1-Klasse an und Julian Oejen und Oliver Kemmesat nehmen im HPD teil.

Das letzte Rennen auf CotA konnten Egbers/Schukowski auf Platz 9, Oejen und Kemmesat auf Platz 6 beenden. Damit steht unser LMP1-Team in der Gesamtwertung auf Platz 10 und unser HPD-Team führt die Wertung in Ihrer Klasse sogar an.

Unsere Teamfahrer dazu, wie zufrieden sie mit ihrer Leistung auf CotA waren:

Oejen:

Nach dem hart erarbeitenden Sieg in Watkins Glen sind wir mit P6 in CotA einigermaßen zufrieden. Die Strecke gehört sicherlich nicht zu unseren Favoriten und von daher war es uns wichtig, möglichst viele Punkte mitzunehmen und vor allem einen Totalausfall zu vermeiden. Wir wissen natürlich, dass die Konkurrenz sehr stark ist und von daher wird am Ende jeder einzelne Punkt entscheidend sein.

Kemmesat:

Dass wir in CotA keinen vorderen Platz erreichen werden, war uns vorher klar. Ist nicht unsere Strecke.

Egbers:

Mäßig. Durch die Strafe die ich uns eingefahren habe sind wir schnell eine Runde hinter den Führenden zurückgefallen und haben es beim Safety Car versäumt die richtige Strategie zu wählen. Dadurch sind wir die ganze Zeit nur hinterhergefahren.

Schukowski:

In CotA hatten wir im Verkehr leider recht früh einen Kontakt mit einer langsameren Fahrzeugklasse, wir haben dafür eine Strafe erhalten, 60 Sekunden stop und hold. Somit war für uns die Sache gelaufen und sind das Rennen einfach nur zu Ende gefahren.

Wie gut gefällt Euch Belle Isle?

Oejen:

Wenn man sich an die Streckenführung gewöhnt hat und die teilweise sehr ähnlichen Kurven in den Kopf bekommen hat, macht sie sogar Spaß. Natürlich wird hier jeder Fehler bestraft durch das sehr enge Layout aber das macht ja auch irgendwie den Reiz aus. Wir werden wie immer versuchen, uns aus allem rauszuhalten und dann die Leichen einzusammeln. 😉

Kemmesat:

Belle Isle gefällt mir überraschend gut. Der HPD macht dort echt Spaß zu fahren

Egbers:

Die Strecke an sich macht richtig Spaß, die Kombination mit dem LMP1 ist aber schwierig. Das Auto wurde für so eine holprige Strecke einfach nicht gebaut und hat kaum Traktion. Pro Stint würde man wahrscheinlich jeweils 2 Std Massage brauchen.

Schukowski:

Gefallen ist so eine Sache. Letztendlich kann man nur sagen das System hat es so gewollt dass wir jetzt in Detroit unterwegs sind und wir damit klar kommen müssen. Wie es sich wirklich entwickelt im Verkehr langsamere Fahrzeugklasse – schnellere Fahrzeugklasse, absolut keine Ahnung. Das ist dann learning-by-doing im Rennen. Ich persönlich rechne mit vielen vielen Gelbphasen.

Seid Ihr mit Auto/Setup/Training zufrieden?

Oejen:

Natürlich. Der HPD ist immer noch ein Traum und dazu ein Setup von Olli ist eine Offenbarung. In unserem gestrigen kurzen Training hat Olli auch noch einen kleinen Kniff mit großer Wirkung gefunden. Von daher sind wir sehr gespannt auf die Performance.

Kemmesat:

Setup ist wie immer gut. Hier ist Stabilität wichtiger als Schnelligkeit. Einmal die Wand zu heftig berührt und das Rennen ist so gut wie gelaufen .

Egbers:

Das Auto liegt den Umständen entsprechend eigentlich ganz gut. Hin und wieder wird man trotzdem aufpassen müssen. Das Training hätte intensiver laufen können. Die Trainingssessions waren meist recht leer.

Schukowski:

Wir haben schon ein paar Stunden investiert und für uns eine zufriedenstellende Lösung gefunden, womit wir beide klar kommen. Und wir werden sehen was es uns bringt.

Was ist Euer Ziel für Detroit?

Oejen:

Wenn wir ohne große Blessuren durchkommen, sollten die Top 5 möglich sein. Alles darüber hinaus ist ein netter Bonus

Kemmesat:

Unser Ziel für Detroit ist Podium. Selbst ein Sieg ist nicht unwahrscheinlich, da das Ziel für jeden heißt: Durchkommen.

Egbers:

Das Auto ohne Kratzer ins Ziel zu bringen.

Schukowski:

Ankommen

Wir konnten auch diesmal wieder unser preisgekröntes Moderatoren-Team Sergio Medina und Marcus Baumgart gewinnen. Sergio Medina nimmt diesmal besondere Mühen auf sich und unterbricht sogar seine Dreharbeiten in Hollywood, um uns einen gewohnt aufregenden Stream zu präsentieren.