Am Samstag den 12.Oktober geht es in die nächste und damit 2. Runde der DGFX Endurance Serie. Um 18.00 Uhr starten unsere beiden Teams auf dem Circuit of the Americas.

In der LMP1-Klasse starten Marcel Egbers/Stefan Schukowski und unser HPD wird von Julian Oejen/Oliver Kemmesat bewegt.

Im ersten Rennen der diesjährigen DGFX Endurance Serie auf Watkins Glen am 14.September konnte unser LMP1-Team den 10. Platz und unser HPD-Team sogar Platz 1 belegen und gehen somit als Ranglistenführer in die Endurance-Saison.

Wir konnten Julian Oejen und Stefan Schukowski noch vor dem Rennen ein paar Fragen stellen:

Auf die Frage, wie die Vorbereitung lief:

Oejen: Die Vorbereitung war sehr übersichtlich. Olli und ich sind am Freitag Abend ein paar wenige Runden gemeinsam gefahren, da wir die Strecke bereits aus dem Driver Rating Laps kennen.

Schukowski: Die Vorbereitungen liefen bisher gut. Wir durften ja schon für die Ratingslaps ausgiebig Cota befahren, daher ist der Kurs und das Grundsetting im Auto schon sehr klar.

Wie gut kommt Ihr auf COTA klar?

Oejen: Mit der Strecke kam ich anfangs gar nicht klar und war auch eher abgeneigt, da die Strecke einem großen Parkplatz gleicht. Nach einigen Runden kam aber ein gewisser Flow zu Stande und ich bin der Meinung, dass die Strecke mit einem High-Downforce-Fahrzeug wie dem HPD dann doch sogar Spaß machen kann.

Schukowski: Zu Beginn hatte ich schon meine Probleme. Besonders schwierig fiel es mir zwischen den schnellen und langsamen Passagen umzuschalten. Ich hab das Auto in den langsamen Ecken maßlos überfahren um so jeglichen Fluss in einer Runde zu zerstören. Dies waren aber alles Punkte die man ausmerzen kann und konnte.

Wie zufrieden seid Ihr mit Eurem Setup?

Oejen: Unser Setup ist ehrlich gesagt sehr ähnlich zu den bisherigen DGFX- und ESIA-Läufen und dementsprechend bin ich sehr zufrieden. Schließlich entstammt es der Feder von Olli. 😉

Schukowski: Das Setup steht und ist für uns beide geklärt. Auch wenn Marcel und ich doch sehr unterschiedlich sind von dem Grundsetup, haben wir nie Probleme gehabt, uns auf eines zu einigen.

Wie stark schätzt Ihr Euch ein, welche Platzierung ist möglich?

Oejen: Platztechnisch müssen wir mal schauen. Alles innerhalb der Top 5 ist für uns zufriedenstellend.

Schukowski: Die DGFX ist sehr fordernd. Die Rennpace ist keineswegs mit der Quali sowie Trainingspace zu vergleichen. Wir legen mehr Wert auf ein sauberes Setup und arbeiten grundsätzlich auf das Rennen hin. Wie in der Vergangenheit oft erlebt, ist die Qualifikation nicht unsere Stärke. Erstranging geht’s für uns um das ankommen, dann ist vieles möglich. Klar ist das Feld dichter geworden und einige fixe Leute haben das P1 Feld ergänzt. Aktuell zählt für uns das ankommen. Persönlich denke ich, kann man mit einer Top 5 Platzierung zufrieden sein.

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Marcel Egbers und Stefan Schukowski hatten in der letzten Woche noch im Rahmen des vVLN 24h-Rennen einen hervorragenden 3. Platz belegt und nehmen diesen Rückenwind mit ins Rennen auf dem COTA.

Das Rennen wird wie gewohnt von unserem Weltklasse-Moderatoren-Team Sergio Medina und Marcus Baumgart kommentiert und Ihr seid wie immer herzlich eingeladen, Euch aktiv im TwitchStream zu beteiligen.

Die DGFX Endurance Serie findet zum 7. mal statt und gilt als eines der anspruchsvollsten Endurance-Rennserien, die iRacing zu bieten hat. GermanSimRacing ist seit 2017 bei der DGFX-Endurance-Serie am Start und kann schon einige beachtliche Erfolge vorweisen.

Wir dürfen also gespannt sein!