Gestern hatte das Warten ein Ende und die vVLN der SRD startete in Ihren 5. Lauf der Saison.
Wie schon im letzten Rennen starteten für uns 3 Teams unter der GSR-Flagge: #151 mit einem Soloauftritt von Maximilian Wenig im BMW Z4, #255 Team M&M um Marvin Hanke und Marco Briechle im RUF C-Spec und #152 mit Christian Wilms und Sascha Sczyrba in einem weiteren BMW Z4.

Im 1. Grid konnten sich unser RUF-Team mit einem 3. Platz in der Qualifikation eine Top Ausgangsposition fürs Rennen sichern.
In der ersten Rennstunde lieferten sich die Rufs nervenaufreibende Gefechte. So gab Tom Vallenthini (Pure Racing) schon in der ersten Runde seine Führung an Philipp Schallenberg (Team RSO) ab, doch beide legten trotzdem eine Klasse Pace vor, sodass unser Startfahrer Marvin Probleme hatte Anschluss zu halten. Nach dem ersten Stint hatten wir bereits einen Vorsprung von knapp 15 Sekunden auf den 4. Platzierten, allerdings hatte unser Vordermann, Tom Valentini (Pure Racing), sich ebenfalls schon mit 15 Sekunden ein angenehmes Polster herausgefahren. Überrundungen brachte unser Team ohne Kaltverformungen auf beiden Seiten hinter sich, so hatte sich unser Vorsprung nach 2,5 Stunden auf den 4. Platzierten, Fabio Schuermann (Kyote Racing), auf 45 Sekunden vergrößert. Nun konnte sich auch Marvin vom Lenkrad lösen, und Marco konnte den 3. Platz nach Hause fahren und unser erstes Podium bei der vVLN einfahren.
Max hatte bei dem kalten Wetter mit seinem Setup zu kämpfen, so schaffte er es im Qualifying nur auf P11, und war im Teamspeak hörbar unzufrieden mit der Startposition.

In seinem ersten Stint ließen ihm seine Kontrahenten nur selten eine Möglichkeit durchzuatmen. So ging es Stoßstange an Stoßstange vom GP Kurs auf die Nordschleife, und Max konnte sich zwischen seinen Kontrahenten behaupten. Durch einen sehr früh bremsenden Mx5 landete Max beim überrunden allerdings im Heck seines Vordermanns Tino Heuser im Audi R8 (Team RSO). Durch diesen Vorfall und einen harten Aufschlag im Pflanzgarten zog sich sein BMW einen Aero-Schaden zu, und er konnte auf der Döttinger Höhe nur noch dank dem Windschattens seines Vordermanns mithalten. Im ersten Pitstop tankte er nur voll, da wir davon ausgingen das ein Reifensatz bei dem Wetter über 2 Stints halten würde. Die gesparte Zeit an der Box verlor er dann aber in den nächsten Runden, da er seine Pace vom ersten Stint nicht mehr halten konnte. So schaffte es Mert Uzel (Shake&Bake) nicht nur an Max vorbei, sondern konnte sich auch noch ein Polster herausfahren. Fortan war ein Reifensatz pro Stint Pflicht. Am Ende des Rennen konnte Mert noch einen Vorsprung von 16 Sekunden ins Ziel retten, und schnappte Max den verdienten 3. Platz weg. Somit war es am Ende doch ‘nur’ ein 4. Platz, er wurde trotzdem wie ein Sieg gefeiert.

Auch bei unserem Team im 2. Grid ging es noch fast ganz nach vorne:
Im Qualifying Schaffte es Christian zwar nur seinen BMW in der Startaufstellung auf Startplatz 15 zu positionieren, doch konnten er und Sascha durch ein sauberes Rennen und einer gleichmäßigen Pace sich noch vor dem Rennende auf einen zufriedenstellenden 5. Platz vorfahren.

Wir danken den Fahrern, dass sie mit diesen guten Ergebnissen die GSR-Flagge ganz nach oben halten!

Grid 1:

Grid 2: