Zum insgesamt fünften Mal fand 2017 die vVLN statt. So durften insgesamt sechs Teams von GSR an den Start gehen.
Die Rennberichte der einzelnen Teams findet ihr nachfolgend.

GermanSimRacing.de #151
Fahrer: Marcel Egbers & Sergio Medina
Fahrzeug: BMW Z4 GT3

Nachdem man im letzten Rennen mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und dadurch ein alles andere als optimales Ergebnis einfahren konnte, war die Zielsetzung diesmal möglichst zurückhaltend und ohne große Zwischenfälle das Rennen zumindest in der Top 10 zu beenden.
Im Qualifying konnte Sergio das Auto mit einer recht guten Zeit auf Platz 8 setzen und war damit der schnellste Z4 im Feld. In der Startphase mussten wir aber Federn lassen, da wir aufgrund des geringeren Topspeeds von anderen Autos auf der Döttinger Höhe geschluckt wurden. Es bildete sich eine Gruppe von 5-6 Autos, in der die Positionen munter gewechselt wurden. Im Galgenkopf hat sich dann der führende Audi der Gruppe gedreht und eine Kettenreaktion ausgelöst, der auch unser Team #152 zum Opfer gefallen ist. Sergio konnte den Wracks aber gekonnt ausweichen und so wieder vorne angreifen.
Mit dem ersten Boxenstop gab es auch den ersten Fahrerwechsel, sodass Marcel den Wagen übernommen hat. Der konnte langsam auf den Wagen von Epic Simracing aufschließen und ihn kurz vor dem nächsten Boxenstop sogar überholen.
In der Box wurde erneut der Fahrer gewechselt, allerdings hatte der Wagen von Epic Simracing die Reifen nicht gewechselt und so Zeit beim Stop gespart. Dies wurde Ihnen jedoch zum Verhängnis, da die Reifen bei den Temperaturen komplett eingegangen sind. Durch weitere Ausfälle auf den ersten Plätzen und einer guten Pace war man mittlerweile auf dem zweiten Platz, als Sergio beim letzten Boxenstop den Wagen erneut an Marcel übergeben hat. Dieser musste den Vorsprung nur noch verwalten und konnte so am Ende den zweiten Platz klar machen.

GermanSimRacing.de #152
Fahrer: Oliver Kemmesat & Ronny Kunack-Constabel
Fahrzeug: Audi R8 LMS GT3

Beim 5. Lauf zur vVLN-Meisterschaft ging #152 von Startplatz 12 ins Rennen. Oliver Kemmesat konnte sich nach einigen Runden bis auf Platz 7 vorarbeiten. Leider kam es in der 5. Runde am Eingang Döttinger Höhe zu einem unverschuldeten Unfall. Nachdem das Fahrzeug in die Box geschleppt wurde, stellte sich schnell heraus, dass eine Weiterfahrt unmöglich ist. Daher musste das Rennen vorzeitig beendet werden.

GermanSimRacing.de #153
Fahrer: Michael Bittmann & Marc Müller
Fahrzeug: BMW Z4 GT3

Nach einer guten Qualifikationsrunde, konnte Michael B. von Platz 30 ins Rennen starten. Direkt nach dem Start entwickelte sich ein Kampf um P21-P24, welcher mehrere Runden andauerte und äußerst fair ablief.
Michael konnte wie Jan Sentkowski eine Runde mehr als die übrigen GT3 Boliden fahren und landete so zwischenzeitlich auf P4. Nach dem ersten Stint übernahm dann Marc das Steuer des BMW und konnte, trotz widriger Umstände, an seine Leistung vom vVLN Lauf 4 anknüpfen.
Leider schlug das Real-Life zu und so musste Marc nach nur drei gefahrenen Runden den BMW wieder an Michael übergeben. Dieser fuhr die restlichen 2:40h mit der bekannten Pace und konnte den BMW durch die konstante Fahrweise bis auf Platz 8 nach vorne fahren. Einige spannende Positionskämpfe verkürzten die Zeit gefühlt auf wenige Minuten.
Gegen Ende ließ dann doch die Konzentration von Michael nach und Inc 3 und 4 fanden sich auf dem Teamkonto ein. Der Fehler am Sprunghügel und der Ausrutscher in Hatzenbach bleiben allerdings ohne Schaden und so konnte Michael seine Fahrt fortsetzen.
Zwei Runden vor Schluss musste Michael dann zum Nachtanken an die Box. Ohne Reifenwechsel ging die Reise auf P10 liegend weiter. Diesen Platz konnte Michael auch bis zum Ende verteidigen.
Die 2 Piloten sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und freuen sich schon auf den nächsten Lauf. So langsam findet sich auch die Pace für spannende Kämpfe auf der Strecke.

GermanSimRacing.de #154
Fahrer: Julian Pforte & Philipp Niklas
Fahrzeug: Audi R8 LMS GT3

Team #154 startete mit Philipp Niklas als Startfahrer im hinteren Drittel des GT3-Feldes. Zu Anfang konnte sich “Nik” an den GSR Zug, bestehend aus Sergio Medina und Oliver Kemmesat, dranhängen, musste dann aber nach einem Ausrutscher in der Sektion Hatzenbach abreißen lassen.
Julian Pforte musste anschließend ca. 30 Sekunden länger in der Box verweilen um eine kleine Reparatur am Audi durchführen zu lassen. Er konnte die starke Pace von Philipp nicht mitgehen, aber den Platz am Ende der Top ten zumindest für die Dauer seines Stints halten.
Auch Philipp musste den Wagen – nach einem Wandkontakt von Julian – noch einmal tapen lassen und verlor somit die 10. Position. Das ramponierte Fahrzeug, das aufgrund der hohen Temperaturen und dem nicht dafür ausgelegten Setup bereits zu Anfang unruhig lag, war nun umso zickiger.
In der Mutkurve endete ein leichter Quersteher somit in der Leitplanke und beendete das Rennen für das Team.

GermanSimRacing.de #255
Fahrer: Marco Briechle & Marvin Hanke
Fahrzeug: Porsche 911 GT3 Cup

Das Rennen am Samstag durfte Marco alleine bestreiten, da Marvin sich an diesem Wochenende lieber direkt vor Ort an der Nordschleife vergnügte. Aufgrund von organisatorischen Komplikationen ging es ohne Qualizeit ins Rennen, und dementsprechend startete Marco vom Ende des Feldes.
Dies machte das Rennen gerade in der Anfangsphase interessant, da er sich durch das Feld durcharbeiten musste. Bereits nach der ersten Runde hatte er sich an den ersten sechs Kontrahenten vorbei geschoben, und konnte sich somit immer weiter an das Podest herantasten. Der Pace unterschied zwischen dem Podest und unserem Team war an diesem Wochenende doch zu groß, und so mussten wir uns nach vier Stunden mit knapp über einer Minute Abstand auf das Podest mit dem vierten Platz zufrieden geben.

GermanSimRacing.de #256
Fahrer: Alexander Braatz, Gerrit Winter & Julian Oejen
Fahrzeug: Porsche 911 GT3 Cup

Erstmals in dieser Saison durfte Alex die Qualifikation für Team #256 fahren und hat bei heißen Temperaturen eine solide 8:28 hingelegt, die erneut für einen Startplatz im Mittelfeld reichte.

Alex fuhr für uns auch den Start, konnte durch Unfälle anderer den einen oder anderen Platz gut machen und blieb von relevanten Schäden verschont, bis er kurz vor dem Ende seines Stints in einen Unfall im Bereich Kesselchen verwickelt wurde, da ein Kontrahent einen zu optimistischen Überholversuch startete. 

Damit haben wir frühzeitig alle Hoffnungen auf eine erneute Top 10 Platzierung begraben müssen.
Natürlich setzten wir das Rennen trotzdem nach 5-minütiger Reparatur fort und Gerrit und Julian beendeten ihre Stints ohne größere Vorkommnisse.

Am Ende Platz 27 gesamt und Platz 12 in der Cup-Klasse.