Bei der gestrigen vierten Ausgabe der VLN von iRacing konnten wir mit insgesamt vier Teams an den Start gehen.
Die etwas magere Teilnahme bedingt durch das Sommerloch bei herbstlichen Temperaturen sah wie folgt aus.

Oliver und Kevin fuhren jeweils alleine im R8 ihre Runden. Beide waren der Übung wegen angetreten und hatten auch nicht vor, alleine das Rennen zu bestreiten.
Kevin hat nach etwa einer Stunde deswegen den Audi auf Position 7 unbeschadet in der Box abgestellt. Oliver hingegen hatte weniger Glück und musste nach etwas über eine Stunde den Wagen abschleppen lassen, da ein Mazda MX5 sich ihm in den Weg gestellt hatte.

Besser lief es für das Team Purple bestehend aus Alexander und Julian, welche den MX5 pilotierten. Im ersten Stint hatte Alexander einen kleinen Dreher, welcher durch einen MX5 mit ausgelöst wurde. Nachdem Julian in seinem Stint leider einen Kontakt mit der Leitplanke hatte, während er einem GT3 Platz machte zur Überrundung. Der Wagen fuhr allerdings noch gut, so dass der Stint beendet werden konnte ohne Boxenstopp. In einem der weiteren Stints erwischte es Julian noch ein zweites Mal, als ein AMG GT3 versuchte auf dem Rasen zu überholen. Das Kommunikationsproblem zwischen den beiden endete so, dass der wieder auf die Strecke zurückkehrende Mercedes den MX5 in die Leitplanke schob und einen Fast Repair notwendig machte.

Die restlichen Stints verliefen ohne größere Probleme und so konnte Alex den Wagen auf Position 5 liegend über die Ziellinie fahren. So konnte endlich der Fluch besiegt werden, der auf dieser Fahrer-Konstellation lag. Glückwunsch für P5 im zweiten Split.

Das beste Ergebnis konnte gestern Christoph im Top-Split in seinem AMG GT3 einfahren.
Der Oculus Rift-Fahrer startete auf P20 und konnte nach einem ersten Stint im Windschatten und so ungefähr zehn Plätze gutmachen.

Der zweite Stint verlief leider nicht ganz optimal, wie man an diesem Zusammenstoß mit einem Kia sieht, welcher drei Plätze kostete:

Der Benz war aber glücklicherweise noch gut fahrbar, lediglich die Reifen ließen in diesem Stint etwas früher nach, so dass Christoph eine Runde früher in die Box fuhr zum regelüren Boxenstopp. Dies war im nachhinein auch eine gute Entscheidung, da er nun endlich freie Fahrt hatte.

Im letzten Stint konnte er Patrick Jura einholen und die beiden begaben sich in einen längeren Zweikampf. Auf der Nordschleife fuhr Christoph brav hinter Patrick um ihn mit 278km/h Topspeed auf der Döttinger Höhe zu überholen. In Turn 1 ließ er ihn immer wieder vorbei, um seine Reifen in Mitleidenschaft zu ziehen. So konnte er in der letzten Runde Patrick erneut auf der Döttinger Höhe kassieren und auf P6 ins Ziel fahren als erster Nicht-Audi. Glückwunsch und Respekt an Christoph für diese Leistung als einzelner Fahrer und dazu noch mit der Rift!

Zweikampf mit Patrick Jura:

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